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Brustverkleinerung beim Mann

Brustverkleinerung beim Mann

Auch die Brustverkleinerung beim Mann gehört zu den häufigen Operationen in der plastische Chirurgie. Der Grund ist die Vergrößerung der Männlichen Brust über das Normalmaß hinaus oder über das individuelle ästhetische Maß hinaus.

Die vergrößerte männliche Brust wird medizinisch Gynäkomastie genannt. Die Ursache ist häufig in der Pubertät begründet. Diese sog. Postpubertätsgynäkomastie is bei einem großen Teil der pubertierenden jungen Männer sichtbar und bildet sich meistens zurück.

Die Brustverkleinerung beim Mann wird sehr häufig bei solchen Männern durchgeführt bei denen sich die Brust nach der Pubertät nicht mehr zurückgbildet hat. Nichtsdestotrotz ist auch häufig das Übergewicht Ursache für die Gynäkomastie.

Mann spricht hier auch von einer Pseudogynäkomastie. Da nicht die Brustdrüse gewachsen ist sondern nur das Fettgewebe im Rahmen des Gewichtszuwachses. Je nach Form der Veränderungen kann man die Operation in unterschiedlicher Weise durchführen.

Wie wird die Operation beim Mann durchgeführt?

Im Grunde gibt es 2 verschiedene Techniken zur Brustreduktion beim Mann. Handelt es sich um Fettgewebe, so ist eine Liposuktion angebracht, um über kleine Stiche den Fettgewebsüberschuss entfernen zu können. Am besten geeignet sind Techniken der Fettabsaugung bei denen durch Assistenz das Gewebe leichter zu entfernen ist als bei der klassischen Methode. Das ist in Deutschland oft die Vibrationsassistenz oder die Wasserstrahlliposuktion. Die Vibrationsassistierte Fettabsaugung hat den Vorteil, dass mit Ihrer Hilfe auch ein Teil des Drüsengewebes abgesaugt werden kann.

Wenn es sich überwiegend um Drüsengewebe handelt und ggf. kein Fett vorhanden ist, dann ist die Operation über einen Schnitt mit dem Skalpell durchführbar. Der Schnitt wird am Rand des Brustwarzenhofes platziert, um hinterher kaum sichtbar zu sein. Es wird anschließend das feste Drüsengewebe herausgetrennt, sorgfältig Blut gestillt und eine mehrschichtige Hautnaht angelegt. Auch bei dieser Technik ist postoperativ Kompression und Schonung von großer Bedeutung für ein gutes Endresultat.

Bei der extremen Gynäkomastie kann die männliche Brust von der Größe her der weiblichen gleichen. Derartige Veränderungen treten häufig im Rahmen von Lebererkrankungen auf. Die Brustverkleinerung ist in solchen Fällen nicht mit den oben beschriebenen Methoden möglich, da hier auch der enorme Hautüberschuss entfernt werden muss. Die Schnittführungen und die entstehenden Narben sehen dann oftmals ähnlich aus, wie bei der Brustreduktion der Frauen beschrieben. Das gleiche gilt auch wenn eine Korrektur erfolgen soll, nachdem der Patient eine größere Gewichtsreduktion erreicht hat. Auch hier genügt nicht die Entfernung des Fettgewebes und der Brustdrüse. Es muss auch der verbliebene Hautüberschuss entfernt werden. Dieses bedeutet dann Narben in ähnlicher Form wie bei der weiblichen Brustverkleinerung beschrieben. Die Technik der inneren Fixierung auch innerer BH genannt, macht beim Mann keinen Sinn.

Je nach der notwendigen Operation und der Form der Nachbehandlung können die Kosten, welche aufgebracht werden müssen stark variieren. Am teuersten ist meist die Kombination aus mehreren Eingriffen und eine Behandlung mit stationärem Aufenthalt. Je länger eine derartige Brustreduktion dauert, desto teurer wird auch die Narkose.