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Wie erfolgt die Nachbehandlung der Brustverkleinerung?

Drainagen:

Nach 1- 5 Tagen werden die Saugdrainagen (= Redondrainage) gezogen, welche nach einer Brustverkleinerung eingelegt werden.

Fäden:

Fäden die sich nicht selbstauflösen müssen nach 10-14 Tagen gezogen werden. Fäden die sich selbstauflösen müssen nicht gezogen werden.

BH:

Ein spezieller Sport BH sollte für ca. 4-6 Wochen getragen werden.

Duschen:

Bevor die Drainagen gezogen werden dürfen die Patienten nicht duschen. Wenn nach dem ziehen ein Wasserdichter Verband angelegt wird, kann man danach vorsichtig duschen.

Kompression:

Um zu verhindern das nach einer Brustverkleinerung ein kleines Gefäß (welches verödet oder unterbunden wurde) wieder aufspringt, ist es wichtig, dass gerade in den ersten 24 Std. die Patientin sich ruhig verhalten. Um das Risiko zu minimieren tragen die Patienten in der ersten Nacht eine Kompressionsbandage.

Sport:

Zur Schonung der Brust sollte nach einer Brustverkleinerungsoperation in der Regel 6 Wochen kein Sport ausgeübt werden. Besonders vermieden werden sollten Sportarten bei denen der Brustkorb oder der Schultergürtel zu sehr zum Einsatz kommen. Bei leichten Sportarten kann man nach ca. 1-2 Wochen wieder anfangen.

Bauchschlafen:

In den ersten 7 Wochen ist es nicht erlaubt auf dem Bauch zu schlafen, da das Risiko zu groß ist das durch den Bauchschlaf Nähte /auf Grund von überhöhter Spannung) aufgehen könnten. Zusätzlich kann es passieren, dass dadurch die frischen Narben überdehnt werden und damit eine breitere Narbe entstehen kann.

Neuentstehung von Brustdrüsengewebe:

Nach einer Brustverkleinerung ist es in der Literatur beschrieben, dass in sehr seltenen Fällen das Brustdrüsengewebe neu entstehen kann. Dies tritt in der Regel bei jungen oder bei Schwangeren (bedingt durch die hormonelle Umstellung) Frauen auf.